Von Quseir aus bietet sich eine Besichtigungstour nach Luxor an. Die Monumente und Schätze, die man im ca. 180 Kilometer entfernten Luxor besichtigen kann, sind allemal ein Trip wert.
Am westlichen Nilufer in Luxor kommt man auf dem Weg ins Tal der Könige an den Memnonkolossen und an dem Haus, in dem Howard Carter (Entdecker des Grabes von Tut anch amun im Jahr 1922) während seiner Grabungen im Tal der Könige lebte, vorbei. Nachdem man einige der letzten Ruhestätten berühmter Pharaonen besichtigt hat, kann man noch einen Abstecher zum Tempel der Hatschepsut und zu den Ruinen des Ramesseum einplanen.
Am östlichen Nilufer wartet die Tempelstadt Karnak auf zahlreiche Besucher. Karnak war in der Antike durch eine von Sphingen gesäumte Allee mit dem Luxor-Tempel im Herzen der Stadt Luxor verbunden.
Die Tempelstadt Karnak ist so groß und eindrucksvoll, dass man für die Erkundung einen ganzen Tag einkalkulieren sollte. Außerdem ist die Sound- and Lightshow, die abends vorgeführt wird, sehr interessant. Für den Luxortempel benötigt man nicht ganz so viel Zeit, doch ist er mindestens genauso sehenswert wie Karnak.
Das Mumifizierungsmuseum gibt Einblicke in die angewandte Technik der damals üblichen Mumifizierung von Toten. Und schließlich kann man im Luxor-Museum Grabbeigaben aus den von Archäologen entdeckten Gräbern und Statuen begutachten.
Da man erfahrungsgemäß mindestens zwei bis drei Tage braucht, um alles zu besichtigen, was Luxor zu bieten hat, empfiehlt es sich, rechtzeitig die Unterkünfte für die Dauer des Ausfluges zu buchen.
Wer auf eine lange Busfahrt von Quseir nach Luxor, die dann meist schon in den frühen Morgenstunden losgeht, verzichten möchte, kann auch vom siebzig Kilometer entfernten Flughafen Marsa Alam aus nach Luxor fliegen, um dann etwas entspannter auf Besichtigungstour zu gehen.